Oje, Kritiker! Diese eitle, miesepetrige Zunft.

Kritik_Ueben

Man kann A. O. Scotts „Kritik üben – Die Kunst des feinen Urteils“, übersetzt von Martin Pfeiffer, als Plädoyer für eine professionelle Kritik lesen, als Verteidigung eines Berufsstandes, dem gemeinhin mehr Eitelkeit als Hingabe, Hybris statt differenzierte Erkenntnis zugesprochen wird. Man findet dann allerhand aufklärendes, selbstkritisches und nützliches Wissen über das Wesen des Kritikers und auch der Kritik. Das scheint auch immer mal wieder berechtigt, wenn das Image des selbstgefälligen Nörglers wieder die Oberhand in der öffentlichen Wahrnehmung gewinnt.

Dieses miese Bild des Kritikers, das besonders gerne von denen gepflegt wird, welche die Anstrengung des künstlerischen Schaffens und der daraus resultierenden Früchte der Arbeit verklären, beschreibt A. O. Scott an einer Stelle so:

„Er ruiniert anderen Menschen die Arbeit und verdirbt ihnen den Spaß, wie die Ameise beim Picknick oder der Käfer auf dem Baumwollfeld.“

Man kann jedoch das Buch auch zum Anlass nehmen, um über zwei übergeordnete Dinge zu reflektieren. Zum einen über die Relevanz von Kritik überhaupt. Und zum zweiten über die Verklärung ihres Gegenstandes, also der Kunst und derer, die sie schaffen.

Vielen beleidigten Reaktionen auf schlechte Kritiken oder gar Verrissen geht ein entscheidendes Missverständnis voraus: zu glauben, Kritiker und Künstler behandelten den gleichen Gegenstand und hätten dazu die gleiche Brille auf. Sobald ein künstlerisches Werk die Stätte der Herstellung verlassen hat und sich der Rezeption stellt, gehört es nicht mehr allein dem Künstler. Seine Intentionen sind da nur noch Reflexionen von vielen. Bezüglich der Literatur hat Marcel Reich-Ranicki ein schönes Bonmot formuliert:

„Die meisten Schriftsteller verstehen von der Literatur nicht mehr als die Vögel von der Ornithologie.“

Und so sind letztlich alle Versuche, ein Kunstwerk im Nachhinein gegen Kritik in Schutz zu nehmen, kläglich, insbesondere dann, wenn der Künstler dies selbst tut.

A. O. Scott, Journalist und Filmkritiker der New York Times, erklärt den Kern, worin sich Kunst und ihre Kritik unterscheiden, in einem klaren Satz:

„Die Kritik hat die Aufgabe von Kunst zu handeln; die Kunst hat einfach die Aufgabe zu sein.“

Auch wenn dieses Diktum so klingt, als wären damit die Rollen von Kunst und Kritik sowie deren Bedeutungen klar verteilt, so ist es mitnichten so. Denn während die Kunst ihre Relevanz erst durch die Kritik erfährt (dazu weiter unten mehr), leidet die Relevanz der Kritik unter einem Paradox.

„Zu so ziemlich jedem Zeitpunkt in ihrer neueren Geschichte befindet sich die Kritik in einem Zustand paradoxer Krise, sie läuft Gefahr zu verschwinden, weil es von ihr einfach, verdammt noch mal, zu viel gibt.“, schreibt A. O. Scott.

Dieses Paradox führt mich zu einer These, die unsere Gegenwart einem förmlich aufzwingt:

Die strategisch erfolgversprechendste Methode, Kritik wirkungslos zu machen, ist allen die Kompetenz zur Kritik zuzusprechen, ihr so viel medialen Raum wie nur möglich zu öffnen und jedem zu versichern, dass man seine Kritik ernst nehme.

Diese These kann sogar über den Bereich der Kulturkritik hinaus für alle gesellschaftspolitischen Themen Geltung beanspruchen.

Bei A. O. Scott finde ich weitere Unterstützung für meine These, wenn er schreibt:

„In demokratischen Konsumgesellschaften ist die Lösung immer die gleiche: mehr. Mehr Diskurs, mehr Unterricht, mehr Zugang, mehr Meinungen. Anstelle von Hierarchie bekommen wir Pluralismus; anstatt uns auf dem schmalen Pfad des „oder“ abzumühen, werden wir auf den weiten Wiesen des „und“ herumtollen.“ … „Doch die Nivellierung alter Geschmackshierarchien löst nicht das Problem kultureller Autorität und macht uns nicht zwangsläufig freier.“

Das ist das Dilemma unserer offenen, pluralistischen Gesellschaft. Und es führt angesichts zunehmender Orientierungslosigkeit in unserer multioptionalen Angebotswelt zu Entwicklungsstillstand zu bedenklichen Entscheidungslähmungen.

Die Relevanz der Kunst ergibt sich – wie oben schon angedeutet – aus der Kritik – und zwar aus der Kritik, die sie selbst übt, als auch der Kritik, die über sie geübt wird.

„Ein Kunstwerk ist selbst ein Stück Kritik.“, bemerkt A.O. Scott. Denn alle „Kunst, die als solche kenntlich ist, handelt in gewissem Maße von anderer Kunst.“ und erläutert später: „Jede Generation von Künstlern versucht, aus der Überschattung durch Meister der Vergangenheit herauszutreten, es besser zu machen als sie, ihre Autorität in Frage zu stellen … .“ Somit sollte man sich auf einen ersten gemeinsamen, wenn auch kleinen Nenner zur Definition von Kunst einigen können:

Kunst kann alles sein, nur eines nicht: Echte Kunst kann nicht konservativ sein.

Mona_Lisa,_by_Leonardo_da_Vinci,_from_C2RMF_retouched

Es gibt sowenig nachweislich „wahre Kunst“ wie es nachweislich Gott gibt. Was gesellschaftlich anerkannt Kunst ist, kann kein objektives Urteil sein, sondern immer nur ein intersubjektives, also eines, das aus einem Konsens mehrere subjektiver Einschätzungen entsteht. Letztlich ist das, was wir dann große Kunst nennen, Mythenbildung, bestens repräsentiert durch die „Mona Lisa“ Leonardo da Vincis. Betrachtet man die Anziehungskraft dieses Werkes – ca. 9. Mio. Pilger p. a. – , so ist sein materieller Wert ebenso unschätzbar wie sein künstlerischer.

So sehr sich Künstler gerne das Mäntelchen des Unangepassten anziehen, ihre Anerkennung verdanken sie dem „Good will“ der Eliten, seien es politische, intellektuelle oder finanzielle. Das, was wir gemeinhin als Kunst anerkennen, insbesondere, wenn sie kanonisiert und museal geadelt wird, wurde und wird von den Mächtigen und Eliten deklariert. Und wenn das „Volk“ ins Museum, in die Bühnenhäuser oder die Bibliotheken geht, steht es einzig noch vor der Wahl, den Geschmack der elitären Autoritäten zu goutieren oder sich zu verweigern, ohne jedoch den Anspruch erheben zu können, einen besseren zu haben.

Bedenklich bigott geht es zudem in den jeweiligen Szenen zu. Denn die große Mehrheit junger, noch unentdeckter Künstler erachtet sich als unversöhnliche Gegner des Establishments, als vehemente Kommerz- und Kapitalismuskritiker, wenn nicht gar als Rebellen oder Anarchisten. Sie protestieren auf der Bühne gegen jegliche Autorität, doch kaum ein Bereich wird hierarchischer geführt als Kulturhäuser. Sie schimpfen auf die Meritokratie, lassen aber in ihrer Biografie keinen bedeutenden Mentor unerwähnt. Sie negieren solange die Gesetze des Kommerzes bis sie einer der wenigen Nutznießer sind. Und diese Gesetze herrschen auf dem Marktplatz für Kunst und Kultur besonders gnadenlos. Hier fand und findet nur ein kleiner Teil sein klägliches Auskommen, wenn es ihm mit allen Mitteln der „Kunst“ gelingt, die bestimmenden Eliten für sich einzunehmen.

„Kunst und Kommerz haben immer zusammengearbeitet. Ihr Antagonismus ist zum Teil ein Märchen.“, konstatiert auch A. O. Scott in seinem Buch.

Ich erachte alle Kunst zuvorderst als Angebote zur Introspektion.

Ein solches Angebot zur Introspektion nimmt jeder anders an, je nach individueller Empfindsamkeit, Erfahrung, Konditionierung im Milieu, Kulturraum, der Kenntnis in der Kultur bzw. seiner ästhetischen Erziehung. Bei Musik oder bildender Kunst wird das deutlicher als bei Literatur, dennoch gilt es für alle Formen der Kunst.

Zunächst erfolgt auf die Rezeption eines Werkes ein subjektives Bewerten. Berührt mich das? Reißt mich das mit? Woran erinnert es mich? Was weckt es in mir? Wenn ich mir davon vieles beeindruckt beantworte, werde ich andere an meinen Eindrücken teilhaben lassen und austauschen. Aus wachsenden gemeinsamen Eindrücken entsteht dann ein intersubjektives Urteil, das, wenn es positiv ist, schon mal dazu führt, dass das Werk nicht gleich auf der Müllkippe der Bedeutungslosigkeit landet. Dann kommen die professionellen Experten hinzu, Kritiker, Psychologen, Geistes- und Kulturwissenschaftler, die mir erklären können, warum mich das so berührt.

Hier steigen viele aus. Sie wollen es nicht wissen. Wie Kinder, denen es auch nicht gefällt, wenn man ihnen erklärt, wie ein Regenbogen zustande kommt. Doch einige sind eben neugierig auf das, was da in einem passiert. Und sie lernen z. B., dass wir für archetypische bzw. stereotypische Romanfiguren dankbar sind, weil wir dann schnell erahnen können, wie es weitergeht und nicht Angst haben müssen, dass der Gute sich unvermittelt als gar nicht gut erweist und der Böse plötzlich liebenswerten Seiten hat.

Doch mit der Zeit werden wir diesem Vorhersehbaren gegenüber etwas überdrüssig. Denn unsere Lebenserfahrung beweist uns, dass die Menschen nicht so eindeutig schwarz/weiß sind. Also wollen wir auch fiktive Figuren, die ambivalent sind. Denn erst die eröffnen uns wieder mehr selbstkritische Reflexion, wenn wir dazu bereit sind. Und so entwickelt sich der Anspruch an die Kunst immer komplexer. Die Analogie zur Esskultur ist hier passend. Auch hier verfeinern wir unseren Geschmack mit der Erfahrung, individuell und gesellschaftlich, zumindest tuen es einige Einflussreiche, die dann auch maßgeblich dafür waren und sind, wie sich die Esskultur weiterentwickelt. Sonst würden wir noch heute Fleisch und Früchte roh und ungesalzen essen

Zum Ende möchte ich noch mal eine Lanze für den Berufskritiker brechen, der sich selbst so versteht wie ihn A. O. Scott in seinem nicht akademischen Buch porträtiert. Und er erklärt und ermahnt meines Erachtens mit Recht:

„Kein Kritiker, der etwas auf sich hält, kann ein Apostel der Mäßigung sein.“

Sowohl öffentlich Kritik zu formulieren als auch sie anzunehmen, ist dennoch auch eine sensible und persönliche Vertrauenssache. Es ist das Vertrauen in das subjektive Urteilsvermögen einer Person (und/oder Institution, die sie repräsentiert). Und hier hat sich die professionelle Kritik in den Feuilletons vor langer Zeit zu einem Jargon verleiten lassen, der dieses Vertrauensverhältnis aufweicht oder zumindest die Leser verstört. Diese Unart, die ja zu einem ungeschriebenen Stil-Gesetz in den Feuilletons geworden ist, beschreibt A. O. Scott so:

„Für das ungeübte Ohr klingt es smarter, …, wenn man behauptet, dass ein Buch oder ein Theaterstück oder ein Film „befriedigt“ oder „frustriert“ oder „enttäuscht“, ohne genau anzugeben, wer genau befriedigt oder frustriert oder enttäuscht wird. In jedem Fall sind Sie es …, aber dadurch, dass man das „mich“, das logisch und grammatikalisch auf die Verben folgen sollte, unter den Tisch fallen lässt, tut man so, als habe man nicht eine persönliche Reaktion, sondern ein universelles Urteil formuliert.“

Vielleicht ist das Erklärung und Anregung für die Profis zugleich, hier und dort auch „Ich“ zu schreiben, wenn „Ich“ etwas meint. Zumindest sind da A. O. Scott und die meisten Blogger überein, wenn er schreibt:

„Ebenso ist es weise, ein Verfahren zu vermeiden, das man als den Trugschluss der ablenkenden Intransitivform bezeichnen könnte.“

In diesem Sinne: Ich fand „Kritik üben“ von A. O. Scott geistreich, angenehm zu lesen und – wie man zuvor lesen konnte – auch sehr anregend, darüberhinaus gehend nachzudenken.

Advertisements

5 Gedanken zu “Oje, Kritiker! Diese eitle, miesepetrige Zunft.

  1. Daß in der Kritik selbstgefällige Nörgler die Oberhand gewönnen, bezweifele ich. Die meisten Kritiken sind doch sehr wohlwollend. Oder es ist eben Blogger-Kritik, die ich nochmal anders sehe als die Literaturkritik des klassischen Feuilletons. Zudem sind solche pauschalen Sätze problematisch. Im pluralen Reigen der Stimmen geht es bei ein und demselben Buch mal so, mal so. Man müßte vielleicht mal soziologisch auszählen und untersuchen, ob die Zahl der veritablen Verrisse abgenommen hat. Allerdings gibt es die großen Kritikerdebatten der 80er Jahre nicht mehr, wenn am neuen Walser oder einst beim neuen Grass die Kritikerheere aufeinander einschlugen. Zu viele Schriftsteller, viel Mittelbau, wenig oben. (Und auch kaum noch Kriterien, was oben und was nicht?)

    Ebenso ziehe ich in Zweifel, ob die Relevanz der Kunst wirklich nur aus der Kritik sich ergibt. Denn es besitzt die Kunst immer auch ein Moment des Überwältigens, des Schocks, des Einbruchs eines Anderen. Ein Moment des Ergreifens – quer zu den Kriterien der Rationalität. Diese Ent-Setzung kommt ohne jede Kritik gut aus. Der große Karl Heinz Bohrer machte dieses Moment der Kunst, für das er Begriffe wie Präsenz, Schock, Schrecken, Augenblick fand, zum Zentrum seiner Ästhetik. Sozusagen gegen die geschichtsphilosophische Verortung des Kunstwerkes. Und an diesem Blitzschlag – ähnlich wie ihn Baudlaire in seinem Gedicht „A une passante“ schildert – setzt die Kritik, sozusagen das rationale Verstehen, ein. Es sichtet, ortet, lotet aus, prüft die Sprache, die Form des Textes.

    Daß das Kunstwerk selber ein Stück weit Kritik sei, ist richtig. Dies ist ein (gut bekannter)Topos der Kunsttheorie der Romantik, was Schlegel unter der Transzendentalpoesie faßte und was dann bei Novalis im „Heinrich von Ofterdingen“ als Kritik am „Wilhelm Meister“ – dem Paradigma des Romans für die Romantiker – seinen Platz hatte. Romankritik in Romanform. Ich weiß nicht, ob Scott so redlich war, diesen Bezug zur Romantik explizit zu nennen. Neu ist er zumindest nicht.

    „Letztlich ist das, was wir dann große Kunst nennen, Mythenbildung, …“ Diesen Satz halte ich, wenn er sich apodiktisch gibt, für falsch. Eher das Gegenteil ist doch der Fall: Gelungene Kunst bringt die Mythen zum Einsturz. Bestens an Kafkas Prosa zu sehen, die voll von herabgestürzten Gestalten des Mythos ist: „Das Schweigen der Sirenen“.

    Was Kritik ist, wird immer schwierig zu beantworten beleiben. Am Ende lotet und leuchtet die Kunstkritik dieses Feld der Literatur immer wieder neu aus, immer wieder am Einzelfall. Ob mir Scotts Buch dabei wirklich behilflich ist, wage ich allerdings nach dieser Besprechung zu bezweifeln. Ich wollte es mir eigentlich kaufen, werde es aber wohl doch nicht tun. Es sei denn Thomas Brasch sagt: Es wäre wohl was für Dich. Wie beim Jonas Lüscher.

    • Danke, Lars. Zu deiner letzten Frage: das Buch würde ich dir nicht „zwingend“ empfehlen, jedoch muss ich gestehen, dass ich nur sehr wenig von dem aufgegriffen habe, was es eigentlich behandelt. Die Kritiken in den Feuilletons dazu sind lau, was aber meines Erachtens dem Buch nicht gerecht wird. Denn hier hat sich schon jemand sehr viel Gedanken dazu gemacht, wie er einer breiten Leserschaft das Thema Kritik interessant zugänglich macht. Hilfreich dabei, dass er ja Filmkritiker und Amerikaner ist, was ihn schon mal von trockenem akademischen Weg abhält.

      Das Bild des nörgeligen Kritikers, welches du m. E. mit recht bezweifelst, ist ja ein ewiges Klischee, das darin ein wenig Wahrheit findet, dass der Kritiker selten in den Kanon der Begeisterung einstimmen mag. Kritiker fühlen sich ja fast in der Pflicht, dort zu bemängeln, wo der Mainstream zu begeistert wirkt, und dort aufs künstlerische Pferd zu helfen, wo viele nicht aufsteigen wollen. Hier in meinem Beitrag bediene ich mich nur dem Klischee, so wie es auch A. O. Scott zum Anlass nahm.

      Was nun deinen interessanten Einwand betrifft, dass Kunst nicht allein durch die Kritik erst Relevanz erfährt, bin ich nicht so überzeugt. Kritik meint hier – da stimmen wir, denke ich, überein – erste kritische Reflexion, also das Überdenken der Affekte, Emotionen und sonstiger „Gefühlsduselei“ angesichts eines Werkes, das als Kunst rezipiert werden möchte. Das Argument von Karl Heinz Bohrer leuchtet mir nur bedingt ein. Denn es beschreibt mir nur den ersten Akt der Rezeption. Und der wäre ja nicht mal auf die Kunst beschränkt, sondern kann sich ja auch in der Natur einstellen. Erst mit den nächsten Schritten der Reflexion und des Austausches mit anderen, beginnt die mögliche Einordnung, ob das Kunst sei, sprich also erst im kritischen Diskurs.

      Zuletzt zur Mythenbildung. Hier bediene ich mich etwas provozierend eines Begriffs, der sehr unterschiedlich verstanden wird. Für mich entspringt die Relevanz, die einem Kunstwerk zugesprochen wird, immer auch der Geschichte bzw. den Geschichten, die die Gesellschaft darum spinnt. Und das sind letztlich dann auch viele Mythen.

  2. Danke Thomas,
    ich schleiche seit längerem um dieses Bändchen herum. Nach deinem Beitrag, werde ich es nun sicher lesen. Vieles, was du angerissen hast, treibt mich um. Beim Verfassen eigener Texte (sie Kritiken zu nenen, wage ich kaum noch) , frage ich mich selbst regelmäßig, ist das jetzt kritisch und fundiert begründet oder nur subjektive empfunden und belanglos für andere Rezipienten. Irgendwie ist Kritik immer auch Dilemma.
    lg_jochen

    • Ich finde den Text nicht nur gut geschrieben, sondern auch anregend und differenziert. Verbunden mit einer Frage, über die ich einmal eine Veranstaltungsreihe initiiert und moderiert habe: wer kritisiert eigentlich die Kritiker?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s