Sorry, Mr. Obama, that wasn’t my thing.

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„Science-Fiction ist eine Literatur, die der ganzen Menschheit gehört. In ihr geht es um Ereignisse, die die ganze Menschheit angehen, und deshalb sollte sie das Literaturgenre sein, das für Leser aller Länder am ehesten verständlich und zugänglich ist.“

Die drei Sonnen von Cixin Liuschreibt der chinesische Autor Cixin Liu im Nachwort zu seinem Roman „Die drei Sonnen.“ Zu dieser Ansicht gelangte er wohl aufgrund des für ihn ebenso wie für mich überraschenden internationalen Erfolges seines Romans. Nicht nur wurde er mit dem „Hugo Award“ und dem „Galaxy Award“ ausgezeichnet, sondern auch von prominenter Seite als sehr lesenswertes Buch empfohlen. Sowohl Marc Zuckerberg pries diesen in China 2006 erstmals als Fortsetzungsroman veröffentlichten Bestseller an, sondern auch Barack Obama nannte ihn unter den zehn Büchern, die er während seiner Amtszeit gelesen und ihn beeindruckt hätten.

Das war für mich dann doch ein willkommener Anlass, mich mal wieder diesem Genre zu widmen. Zuletzt las ich vor ca. einem Jahr die ähnlich von der SF-Fangemeinde gehypeten Romane von Daniel Suarez „Daemon“ und „Darknet“. Doch weder konnten mich damals diese beiden noch diesmal der Roman von Cixin Liu überzeugen, außergewöhnlich lesenswert zu sein. Vielleicht vermögen andere Leser dieser Bücher verständlich machen, welche Ebene mir verborgen geblieben ist. Ich jedoch habe zwar zeitweilig unterhaltende, jedoch konventionelle Skripte gelesen, gestaltet nach den ewig gleichem Grundmuster, wie sie auch für Computerspiele bzw. Fictionfilme erstellt werden, wobei zweifellos Lius Roman hervorragend komponiert ist, also guter literarischer Pop. Weiterlesen

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